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Wissensmanagement

KI für Recherche und Zusammenfassungen: aus Quellenbergen belastbare Briefings

Eine KI-Recherche-Pipeline liest viele Quellen parallel, zieht die belegbaren Kernaussagen heraus und verdichtet sie zu einem brauchbaren Briefing. Du bekommst in Minuten ein Ergebnis mit Belegen, statt dich selbst stundenlang durch Studien, Reports und lange PDFs zu arbeiten, bevor du entscheiden kannst.

Recherche & Zusammenfassungen

20 %

der Arbeitszeit für Informationßuche (McKinsey Global Institute)

19,8 %

Geschäftszeit durch Suche vergeudet, ca. 1 Tag/Woche (Interact)

23 Min

bis man nach einer Unterbrechung zur Aufgabe zurückfindet (Gloria Mark, UC Irvine)

Das Problem

Warum Recherche und das Zusammenfassen von Quellen so viel Zeit freßen

Bevor jemand bei euch eine fundierte Entscheidung trifft, muss erst recherchiert werden: Studien, Marktberichte, Fachartikel, Behörden-PDFs, interne Dokumente.

Genau hier versickert Arbeitszeit. Laut einer Studie des McKinsey Global Institute verbringen Wißensarbeiter rund 20 Prozent ihrer Arbeitszeit allein damit, Informationen zu suchen und zusammenzutragen - das ist etwa ein Arbeitstag pro Woche. Eine repräsentative Befragung von Interact kommt auf 19,8 Prozent vergeudete Zeit durch Informationßuche, ebenfalls rund ein Tag die Woche. Das Tückische: Lesen und Verdichten skaliert nicht. Jede neue Quelle, jeder zusätzliche Bericht kostet wieder volle Aufmerksamkeit. Und die Zusammenfassung am Ende ist nur so verläßlich wie die Disziplin der Person, die unter Zeitdruck quergelesen hat.

Verlorene Arbeitszeit

Ein Arbeitstag pro Woche geht für die reine Informationßuche drauf

20 %Arbeitszeit für Suche
Wißensarbeiter, die Informationen suchen statt sie zu nutzenMcKinsey Global Institute

Warum es offen bleibt

Warum mehr Personal und Standardsoftware die Recherche-Lücke nicht schließen

Die naheliegenden Mittel greifen alle zu kurz.

Mehr Leute einstellen löst das Mengenproblem nicht, sondern verteilt es nur - und qualifizierte Rechercheure sind teuer und knapp. Die klassische Volltextsuche findet zwar Dokumente, fasst sie aber nicht zusammen und sagt nicht, was relevant ist; ihr bekommt 200 Treffer statt einer Antwort. Externe Dienstleister und Marktforschungsberichte sind langsam, teuer und selten exakt auf eure Frage zugeschnitten. Und die Verlockung, schnell ein allgemeines Chat-Tool zu fragen, führt direkt in die nächste Falle: erfundene Zahlen und Quellen, die es nie gab. Was fehlt, ist nicht noch ein Werkzeug zum Suchen, sondern etwas, das viele Quellen liest, das Wichtige herausfiltert und jede Außage mit ihrer Fundstelle belegt - nachprüfbar.

Eine Person versinkt in einer Flut überlappender Dokumente und Suchtreffer

Was sich ändert

Was KI-gestützte Recherche neu macht: lesen, verdichten, belegen

Der Hebel ist nicht Geschwindigkeit allein, sondern eine andere Arbeitsteilung.

Eine KI-Recherche-Pipeline liest dutzende oder hunderte Quellen parallel, extrahiert die belegbaren Kernaußagen und verdichtet sie zu einer strukturierten Zusammenfassung - mit Zitat und Fundstelle hinter jeder Behauptung. Rund 80 Prozent der Recherche-Arbeit ist Standard: bekannte Quellen durchsehen, Fakten und Zahlen einsammeln, Dubletten erkennen, eine erste Synthese schreiben. Diesen Teil übernimmt die KI vollständig und in Minuten statt Stunden. Die verbleibenden rund 20 Prozent - die heikle Bewertung, das Einordnen widersprüchlicher Quellen, die finale Schlußfolgerung - landen mit fertig aufbereitetem Kontext bei einem Menschen. Aus 'jemand liest drei Stunden quer' wird 'die KI liefert ein belegtes Briefing, ein Mensch entscheidet in zwanzig Minuten'.

Neue Arbeitsteilung

KI übernimmt das Lesen und Verdichten, der Mensch bewertet

80 %Standard-Recherche: KI löst selbst
Quellen lesen, Fakten extrahieren, belegte Erst-Synthese
20 %Bewertung und Schluß: an Menschen
Widersprüche einordnen, Konsequenz entscheiden

So funktioniert's

Wie eine belastbare KI-Recherche im Unternehmen aufgebaut ist

Am Anfang steht der Quellenzugriff: Web-Suche und Scraping für öffentliche Quellen, dazu Anbindung an eure internen Ablagen, Wißensdatenbanken und Dokumentenspeicher.

Dann wird die KI auf eure Recherche-Logik gebrieft - welche Quellen als seriös gelten, welche Frageraster ein Briefing beantworten muss, in welchem Wording und welcher Struktur ihr Ergebniße braucht. Beim Lesen extrahiert das System Außagen samt Fundstelle und verlangt für jede Zahl eine echte Quelle; was sich nicht belegen lässt, wird markiert statt erfunden. Ein Schwellenwert steuert, ab wann eine Quelle zu unsicher oder ein Befund zu widersprüchlich ist - dann eskaliert die Pipeline automatisch an einen Menschen. Die finale Zusammenfassung verlinkt jede Behauptung zurück auf die Quelle, sodass jeder Punkt in Sekunden nachprüfbar ist. DSGVO-konform läuft das mit Zugriffskontrolle auf interne Dokumente und ohne dass vertrauliche Inhalte zum Training abfließen.

Quellen fließen durch einen Filter zu einer strukturierten, belegten Zusammenfassung

Tool-Stack

Womit du das umsetzen kannst

Eine Auswahl gängiger Bausteine - bewußt ohne Empfehlung. Welche Kombination passt, hängt von euren Quellen, eurem Datenschutz-Niveau und eurem Recherche-Bedarf ab.

Sprachmodell (Lesen und Verdichten)

  • Claude (Anthropic)
  • GPT (OpenAI)

Web-Recherche und Scraping

  • Apify
  • Perplexity
  • Tavily
  • Firecrawl

Dokumenten- und PDF-Extraktion

  • Unstructured
  • LlamaParse
  • Azure Document Intelligence

Quellen-Anbindung und Vektorsuche

  • LlamaIndex
  • LangChain
  • Weaviate
  • Qdrant

Orchestrierung und Workflows

  • n8n
  • Make
  • Zapier

Interne Wißensquellen

  • SharePoint
  • Confluence
  • Notion
  • Google Drive

Ausgabe und Briefing-Ablage

  • Notion
  • Slack
  • Microsoft Teams

Rechne es für dich durch

Was dich das pro Jahr kostet

10
20 %
60

Entgangener Umsatz pro Jahr

1.400 €

Davon mit KI realistisch zurückgeholt

1.000 €

Modellrechnung mit deinen Annahmen, kein verbindliches Angebot. Die KI holt erfahrungsgemäß einen Teil der verlorenen Vorgänge zurück, nicht alle.

Häufige Fragen

Erfindet die KI nicht einfach Zahlen und Quellen?

Genau das ist der Unterschied zwischen einem allgemeinen Chat-Tool und einer sauber gebauten Recherche-Pipeline. Hier wird jede Außage an eine echte Fundstelle gekoppelt, und für jede Zahl ist eine belegbare Quelle Pflicht. Was sich nicht belegen lässt, wird als unsicher markiert statt frei erfunden.

Welche Quellen kann das System einbeziehen?

Öffentliche Quellen wie Studien, Fachartikel, Marktberichte und Behörden-Dokumente über Web-Suche und Scraping, dazu eure internen Ablagen, Wißensdatenbanken und Dokumentenspeicher. Der Mix wird auf euren Recherche-Bedarf zugeschnitten.

Ersetzt das unsere Rechercheure und Analysten?

Nein. Die KI übernimmt die zeitfreßende Standard-Arbeit - lesen, sammeln, verdichten. Die fachliche Bewertung, das Einordnen widersprüchlicher Quellen und die finale Schlußfolgerung bleiben beim Menschen, nur mit fertig aufbereitetem Kontext statt Rohmaterial.

Wie verläßlich sind die Zusammenfassungen wirklich?

Weil jede Behauptung mit ihrer Quelle verlinkt ist, ist jeder Punkt in Sekunden nachprüfbar. Ihr lest die Synthese nicht blind, sondern könnt jede kritische Außage gegen die Originalquelle gegenchecken. Das macht das Ergebnis belastbarer als eine handgeschriebene Zusammenfassung unter Zeitdruck.

Was passiert mit widersprüchlichen oder unsicheren Quellen?

Genau dafür gibt es Schwellenwerte und eine Eskalation. Wenn Quellen sich widersprechen oder ein Befund zu unsicher ist, markiert die Pipeline das und gibt es an einen Menschen weiter, statt eine scheingenaü Antwort zu erzeugen.

Ist das DSGVO-konform, wenn interne Dokumente einbezogen werden?

Ja, das ist Teil des Aufbaus. Interne Quellen laufen über Zugriffskontrolle, sodass nur berechtigte Inhalte verarbeitet werden, und es wird so eingerichtet, dass vertrauliche Inhalte nicht zum Training des Modells abfließen.

Wie lange daürt so eine Recherche im Vergleich zu vorher?

Aufgaben, die manüll mehrere Stunden Querlesen bedeuten, liefert die Pipeline in Minuten als belegtes Briefing. Die Zeit verschiebt sich vom Sammeln zum Entscheiden - der Mensch steigt erst ein, wenn die Synthese schon steht.

Welches Sprachmodell steckt dahinter?

Als Default-Modell setzen wir auf Claude von Anthropic, weil es lange Quellenmengen zuverläßig verarbeitet und sich gut an Quellentreue halten lässt. Welches Modell konkret passt, hängt aber vom Anwendungsfall und den Datenschutz-Anforderungen ab.

Funktioniert das auch für Quellen in anderen Sprachen?

Ja. Die KI kann fremdsprachige Quellen lesen, die Kernaußagen extrahieren und die Zusammenfassung in eurer Arbeitßprache liefern - mit Verweis auf die Originalfundstelle. Gerade bei internationalen Markt- oder Rechtsthemen ist das ein großer Vorteil.

Wie groß muss das Recherche-Volumen sein, damit sich das lohnt?

Schon ein kleines Team, das regelmäßig recherchiert, summiert über das Jahr hunderte Stunden. Bei 20 Prozent Arbeitszeit für Recherche rechnet sich eine Automatisierung der Standard-Arbeit meist sehr schnell - der ROI-Rechner oben gibt euch eine erste Hausnummer.

Was braucht ihr von uns für den Start?

Eine klare Vorstellung, welche Fragen ihr typischerweise beantwortet, welche Quellen ihr als seriös betrachtet und in welcher Form ihr Ergebniße braucht. Dazu Zugriff auf die relevanten internen und externen Quellen. Daraus briefen wir die Pipeline auf euer Wording und eure Logik.

Bei dir umsetzbar?

Genau das bauen wir done-for-you in deinem Unternehmen – mit deinen Tools, deinen Daten. Im Erstgespräch schauen wir, wo es bei dir den größten Hebel hätte.

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